, Schwarz Thomas

Vereinsausflug 2025

Vom 6. bis 10. Oktober 2025 fand der MEKS-Ausflug statt.

Voller Neugier und in Erwartung eines erheblichen Time-Delays fuhren wir mit wenig Verspätung im ICE in Basel ab, um in gepflegter Fahrt mit ein paar Hebel-auf-dem-Tisch Passagen im Tiefflug nach Hamburg zu rauschen. Ein leicht kühles Wetter erwartete uns dort, und wir verschoben kurzen Fusses zum Intercity-Hotel, unserem Domizil für die nächsten vier Nächte. Zwei mal um die Ecke dinierten wir bei „Hans im Glück“ zu unserem Wohle, um dann nicht allzu spät in‘s Bett zugehen.

Am Dienstag war die ganztägige Miniaturwunderland-Extravaganza angesagt. Monaco, Rom und Südamerika waren für die meisten die neuen Attraktionen. Monaco war natürlich weniger bahnaffin, dafür bestechend durch die Grösse, den Detailreichtum und die hervorglänzende Umsetzung des Formel 1-Wahnsinns mit allem Brimborium drumrum. Man könnte stundenlang staunen. Am späten Nachmittag wurden wir in zwei Sechsergruppen für gut zwei Stunden hinter die Kulissen geführt, wobei es nebst dem Fitnessprogramm auch viel Eindrückliches, Ueberraschendes und für den Grossmodellbau Lehrreiches zu bestaunen gab. Das Nachtessen war ein paar Meter weiter bei einem sehr guten Italiener das perfekte Ende für den Tag.

Der Mittwoch stand unter dem Motto „Jeder für sich“, bis wir uns dann gegen Abend für eine nächtliche Hafenrundfahrt mit anschliessendem Abendabschluss mit Currywurst im Miniaturwunderland trafen. So konnte man noch einmal die eine oder andere Photo machen.

Das nächste Highlight war dann der Donnerstagnachmittag, wo wir mit S-Bahn und Bus geografisch leicht umwegig, dafür staufrei zu Airbus fuhren. Dort wurden wir über mehr als zwei Stunden in die Geheimnisse des Flugzeugbaus eingeweiht. Nachdem wir gelernt haben, dass die Aluminiumhaut der Flieger nicht mal zwei Millimeter dick ist, sind mir mit maximal gestärktem Selbstvertrauen pronto für die nächste Flugreise. Dem zuverlässigen Nahrungsinstinkt von Jan folgend sind wir zum Schluss in ein tolles Restaurant grad so knapp vor der Reeperbahn gepilgert und haben uns dort durch die Menukarte gekämpft, mit Schwerpunkt Fleisch natürlich.

Freitags war wieder Kurs Süd angesagt, und wir waren doch pünktlicher unterwegs, als auf dem Hinweg. Unser positiver Einfluss hat im grossen Kanton also spürbar eingeschlagen.